Nuklearmedizin

Nuklearmedizinische Untersuchungen liefern ganze Serien hochauflösender Bilder zur Beurteilung von Organfunktionen. Dafür wird – durch einmalige Injektion – eine minimale Menge einer radioaktiven Substanz mit kurzer Halbwertszeit in den Blutkreislauf gebracht. Mit hochempfindlichen Messgeräten können danach die zeitliche und räumliche Verteilung dieser Substanz im Körper gemessen und Bilder errechnet werden, die den Stoffwechsel widerspiegeln.

Die Nuklearmedizin wendet ionisierende Strahlen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken an. Im Unterschied zur Radiologie und Strahlentherapie wird allerdings keine äußere Strahlenquelle (wie etwa eine Röntgenröhre) verwendet, sondern man verabreicht radioaktive Substanzen (sogenannte Radiopharmaka), die vom Körper aufgenommen werden, ohne die Funktionen des Körpers zu verändern oder diesem zu schaden.

Durch die Anwendung unterschiedlicher Radiopharmaka können unterschiedliche Stoffwechselprozesse gemessen und dargestellt werden. Mit Hilfe von besonders empfindlichen Messgeräten wird dann die Strahlung bildlich dargestellt, was die Untersuchung von Körperfunktionen oder auch deren Störungen erlaubt.

Die Untersuchungen bestehen aus drei Phasen:

  • In der Vorbereitungsphase wird die radioaktive Substanz speziell für jede Untersuchung hergestellt und dann der/dem Patientin/en verabreicht (zumeist intravenös).
  • Die technische Phase umfasst die Durchführung von Szintigraphie, SPECT oder PET-Messung inklusive Bildauswertung
  • im Anschluss daran erfolgt die Informationsphase (fachärztliche Befundung).Diese Untersuchungen werden durch die Institut für Nuklearmedizin Hernals GmbH & CoKG erbracht.
    Es bestehen Verträge mit folgenden österreichischen Krankenkassen: KFA, SVA,  SVB, BVA, VAE

Wir bieten folgende nuklearmedizinische Untersuchungsmöglichkeiten an:

  • Szintigraphie
  • SPECT und SPECT/CT
  • Umfassende Schilddrüsen-Diagnostik (inkl. Hormone, Kalter Knoten, Struma, Hashimoto) und eine Therapie

Nuklearmedizinische Untersuchungen liefern ganze Serien hochauflösender Bilder zur Beurteilung von Organfunktionen. Dafür wird – durch einmalige Injektion – eine minimale Menge einer radioaktiven Substanz mit kurzer Halbwertszeit in den Blutkreislauf gebracht. Mit hochempfindlichen Messgeräten kann danach die zeitliche und räumliche Verteilung dieser Substanz im Körper gemessen und Bilder errechnet werden, die den Stoffwechsel wiederspiegeln.

Durch die Anwendung unterschiedlicher Radiopharmaka können unterschiedliche Stoffwechselprozesse gemessen und dargestellt werden. Mit Hilfe von besonders empfindlichen Messgeräten wird dann die Strahlung bildlich dargestellt, was die Untersuchung von Körperfunktionen oder auch deren Störungen erlaubt.

Eine genaue Beschreibung des Ablaufes finden Sie auf unseren Nuklearmedizin 

Die Untersuchungen bestehen aus drei Phasen:

  • In der Vorbereitungsphase wird die radioaktive Substanz speziell für jede Untersuchung hergestellt und dann der/dem Patientin/en verabreicht (zumeist intravenös).
  • Die technische Phase umfasst die Durchführung von Szintigraphie, SPECT oder PET-Messung inklusive Bildauswertung.
  • Im Anschluss daran erfolgt die Informationsphase (fachärztliche Befundung). Diese Untersuchungen werden durch die Institut für Nuklearmedizin Hernals GmbH & CoKG erbracht.

Die Szintigraphie ist die Messung und bildliche Darstellung der oben beschriebenen radioaktiv markierten Substanzen (Radiopharmaka) im Körper mit Hilfe einer Gammakamera zur Darstellung der Organfunktion. Dies erfolgt in Form einzelner Bilder (z.B. bei der Schilddrüsenszintigraphie), durch Ganzkörperaufnahmen (z.B. bei der Skelettszintigraphie) oder auch durch serielle (dynamische) Aufnahmen (z.B. bei der Nierenszintigraphie). Mit Hilfe der Szintigraphie können praktisch alle Organsysteme auf ihre Stoffwechselfunktion geprüft werden.

Je nach dem zu untersuchenden Organ erfordert die Szintigraphie (oder auch die SPECT) eine unterschiedlich lange Anreicherungszeit: Bei der Knochenszintigraphie dauert es ca. zwei bis drei Stunden, bis die radioaktive Substanz überwiegend im Skelettsystem angereichert ist, bei der Schilddrüsenszintigraphie nur etwa 20 Minuten. Bei manchen Untersuchungen, wie z.B. bei der Überprüfung der seitengetrennten Nierenfunktion, beginnt die Szintigraphie unmittelbar mit der Verabreichung des Tracers.

Bei bestimmten Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung erforderlich, worüber Patienten vom zuweisenden Arzt bzw. bei der Terminvereinbarung ausführlich aufgeklärt werden. Ein Beispiel: Wenn Sie zur Herzszintigraphie, die der Abklärung einer Koronaren Herzerkrankung (KHK, Vorstufe eines Herzinfarktes) dient kommen, müssen Sie 6 Stunden nüchtern sein und dürfen Sie 12 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein zu sich genommen haben (Wasser und Medikamente sind jedoch erlaubt).

Einige Krankenkassen erstatten Ihnen die Kosten einer Untersuchung zurück, diese wären:

  • SVA
  • KFA
  • BVA

Nein, Sie brauchen für eine Untersuchung keine Bewilligung eines Chefarztes.

Nein, wenn Sie einen Knoten in ihrer Brust tasten, dann kommen sie direkt zu uns. Sonst benötigen wir zur Durchführung der korrekten Untersuchung jedoch eine ärztliche Fragestellung.

Bei der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt der Knochen mittels Röntgenstrahlen festgestellt. Die Untersuchung wird im Liegen durchgeführt, ist schmerzfrei und die Strahlenbelastung ist äußerst gering. Je niedriger der festgestellte Mineralsalzgehalt, desto größer ist die Gefahr von Knochenbrüchen im Rahmen einer Osteoporose.

Der medizinische Hintergrund der Knochendichtemessung: Die Osteoporose zählt zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen des Skelettsystems. Durch vermehrten Knochenabbau kommt es zu einem Substanzverlust, der den Knochen schwächt. Dieser wird im Vergleich zum gesunden Knochen weniger belastbar und daher auch anfälliger für Brüche. Die Erkrankung betrifft überwiegend Frauen nach der Menopause und beginnt meist unbemerkt. Oft wird sie – zu spät – erst im Rahmen der Versorgung eines unerwarteten Knochenbruchs (z.B. des Oberschenkelhalses) diagnostiziert.

Das Ergebnis der Knochendichtemessung stellt dann zusammen mit anderen Befunden (wie z.B. Laboruntersuchungen bezüglich Nierenfunktion, Nebenschilddrüsenfunktion etc.) die Grundlage des Therapievorschlags dar, der in der nuklearmedizinischen Ordination mit der Patientin besprochen wird.

Die SPECT (Single Photon Emissions Computertomographie) ermöglicht – ebenso wie die radiologische Computertomographie (CT) – eine Schnittbilddarstellung, d.h. eine schichtweise Darstellung der Organfunktion in einem Volumen; die SPECT kann auch in Form der „SPECT/CT“ mit der radiologischen Computertomographie kombiniert werden, was eine bessere räumliche Zuordnung erlaubt.

Vor allem die sogenannte Hybridbildgebung – die Kombination sich ergänzender Bildgebungsverfahren in einem Gerät (SPECT/CT, aber auch PET/CT) und damit auch in einem Untersuchungsvorgang – eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Diagnose, Behandlungsplanung und Therapie-Erfolgskontrolle; dies insbesondere bei Krebserkrankungen (PET/CT), aber auch in der Orthopädie (Skelettsystem), Kardiologie (Herzinfarkt-Risikoabschätzung) und vielen weiteren Bereichen.

Häufige Anwendungen:

  • Neurologie (z.B. bei der Parkinson-Diagnostik)
  • Abklärung von Herzerkrankungen wie etwa Angina pectoris
  • In der Orthopädie hilft die Kombination mit der CT bei der Diagnostik von beispielsweise Entzündungen der Knochen und Gelenke, Frakturheilungsstörungen, Prothesenlockerung oder Knochenkrebs.

Im Radiology Center werden unter anderen folgende Verfahren angeboten:

  • Schilddrüsenszintigraphie inklusive Uptakemessung (Struma, Überfunktion)
  • Belastungsmyocardszintigraphie (koronare Herzkrankheit)
  • Seitengetrennte Nierenfunktion (Funktionsstörung, Obstruktion, Bluthochdruck)
  • Wächterlymphknoten (Sentinel Lymph Node, optimale OP-Vorbereitung bei Melanom und Brustkrebs)
  • Knochenszintigraphie („Staging“ von Knochenmetastasen)
  • Somatostatin-Rezeptor-Szintigraphie (Neuroendokrine Tumore)
  • PSMA-Scan (Prostata Krebs)
  • Nebenschilddrüsenszintigraphie (präoperative Lokalisation)
  • Jod-Ganzkörperszintigraphie (Schilddrüsenkrebs)

Die Speicheldrüsenszintigraphie dient der Erfassung der Funktion der großen Kopfspeicheldrüsen (Parotis, Submandibulardrüse). Bei Verdacht auf Mb. Sjögren kann eine Speicheldrüsenszintigraphie sinnvoll sein zur Diagnosesicherung aber auch Beurteilung des Schweregrades. Weiters bei Abklärung der Xerostomie, sowie vor und nach Radiatio (externer Halsbestrahlung) ist die Speicheldrüsenszintigraphie sinnvoll.

Die Tc99m Sestamibi-Nebenschilddrüsenszintigraphie wird bei bekanntem Primum oder in Ausnahmefällen auch bei sek. Hyperparathyreoidismus zur präoperativen Lokalisationsdiagnostik durchgeführt. Dies ermöglicht eine minimal invasive Operation.