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Die verschiedenen Gewebe des Körpers weisen unterschiedliche Dichte auf und absorbieren so die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark. Binnen Sekundenbruchteilen entsteht – bei heute sehr geringer Strahlenbelastung – ein Bild vom Körperinneren. Die Röntgengeräte des Radiology Center stellen Röntgenbilder sofort nach der Aufnahme in hervorragender digitaler Qualität bereit.

Zum breiten Fachgebiet der Radiologie gehören neben dem Röntgen auch alle Maßnahmen auf dem Sektor der Sonographie (Ultraschall) sowie das spezielle Verfahren der Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT).

Alle Untersuchungen bestehen aus zwei Schritten:

  • die technische Phase der Fertigung des Bilddatensatzes beziehungsweise der digital gespeicherten Information (Informationsgewinnung)
  • sowie die Phase der fachärztlichen Befundung (Verarbeitung der gewonnenen Information).

Selbstverständlich können Sie Ihre radiologische Untersuchung auf Wunsch wahlweise von Dr. Sailer oder Dr. Peloschek durchführen lassen. Diese Untersuchungen werden durch die Wahlarztordination Doz. Dr. Johannes Sailer erbracht.

Röntgen

RC_Roentgen_1Röntgenstrahlen entstehen durch den Einsatz von Starkstrom in Röntgenröhren. Röntgenstrahlen sind „ionisierende“ Strahlen, also Strahlen, die aus Atomen oder Molekülen Elektronen entfernen können. Röntgenstrahlen werden nur unter exakter Beachtung des Strahlenschutzes und bei klinischer Rechtfertigung der Untersuchung eingesetzt. Die Menge der Röntgenstrahlen ist – je nach Patient und benötigter Information – unterschiedlich und wird daher immer individuell angepasst.

Praktisch gesehen durchstrahlen Röntgenstrahlen den menschlichen Körper auf ähnliche Weise wie Sonnenstrahlen Papier- oder Blumenblätter durchscheinen. Die verschiedenen Gewebe des menschlichen Körpers wirken für die eingesetzten Röntgenstrahlen unterschiedlich stark schattengebend, so dass sie auch in unterschiedlichen Grau-, Schwarz- und Weißtönen (Verschattungen oder Aufhellungen) am Röntgenbild erscheinen.
Röntgenbilder sind bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Knochenbruch) oder der Lunge (z.B. Lungenentzündung) die radiologische Methode der ersten Wahl.

Röntgenaufnahme

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Bei der Röntgenaufnahme wird, ähnlich wie in der Photographie mit Blitzlicht, durch Stromzufuhr ein kurzer Röntgenblitz ausgelöst, welcher durch den Patienten hindurch einen sensiblen Film (Detektor) auf der anderen Seite des Patienten belichtet. Die abgebildeten Organe werfen einen Schatten auf den Detektor.

Im Radiology Center werden folgende Röntgenuntersuchungen durchgeführt:

  • Lungen- und Knochenröntgen
  • Mammographie

Röntgendurchleuchtung

Bei der Durchleuchtung werden, ähnlich wie beim Videofilmen, aus einer Serie von Röntgenblitzen viele sequentielle Bilder von sehr schnellen Detektoren errechnet.

Im Radiology Center werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Angiographie (Darstellung von Blutgefäßen)
  • Magen- und Darmuntersuchungen

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Eingriffe: Angiographie, Interventionelle Radiologie, Minimal Invasive Eingriffe

Bei der Angiographie werden – noch schneller als bei der Durchleuchtung – Bilder nach Verabreichung eines Kontrastmittels errechnet. Dies erlaubt die Durchführung sogenannter „Minimal Invasiver Eingriffe“ an Blutgefäßen (Angioplastie, Ballondilatation, Stentimplantation).

Sonographie (Ultraschall)

Die Sonographie ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren. Die Ultraschallwellen werden mit piezoelektrischen Kristallen erzeugt und gemessen. Die unterschiedlichen Gewebe des menschlichen Körpers reflektieren und streuen Schallwellen unterschiedlich stark; aus den reflektierten Signalen werden Bilder berechnet. Treffen die Schallwellen auf eine sich bewegende Fläche (wie etwa Blutkörperchen im Fluss), so werden sie mit veränderter Frequenz reflektiert (= Doppler-Effekt).
Mit einer sogenannten Doppler-Sonographie können sowohl Flussrichtung als auch Flussgeschwindigkeit des Blutstromes bestimmt werden. Auch die Beweglichkeit von Organen, Gelenken und Sehnen kann unter aktiver Mithilfe der Patienten in Echtzeit dargestellt und beurteilt werden.

Ultraschalluntersuchungen kommen ohne Röntgenstrahlung aus, sie können daher auch bei Schwangeren und Kindern bedenkenlos eingesetzt werden. Selbstverständlich können Sie Ihre radiologische Untersuchung auf Wunsch wahlweise von Dr. Sailer oder Dr. Peloschek durchführen lassen.

Im Radiology Center werden folgende Ultraschalluntersuchungen durchgeführt:

  • Abdomensonographie: Leber, Gallenblase, Pankreas, Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Uterus, Eierstöcke
  • Oberflächennahe Sonographie für „kleine Organe“ (englisch: „Small Parts“): Lymphknoten, Schilddrüse, Hoden, Gelenke, Muskeln, Brust
  • Vaginalsonographie: Uterus, Eierstöcke
  • Doppler-Sonographie: Carotis (Halsschlagader), Aorta, Beinarterien, Venen

Brustdiagnostik

Sonographie:

Bei Brustuntersuchungen an jungen Frauen oder bei der Diagnostik von Zysten ist die Sonographie oft als alleinige Untersuchung ausreichend. Weiters stellt sie eine wichtige Ergänzung bei jeder Mammographie und eine Methode der ersten Wahl bei Untersuchungen zwischen geplanten Mammographien dar.

Mammographie:

Die digitale Mammographie ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur schonenden Untersuchung der Brust.
Die Mammographie ist derzeit die am weitesten verbreitete und etablierte – wenn auch nicht unfehlbare – Methode zur Früherkennung von Brustkrebs. Sie erlaubt mit hoher Treffsicherheit den Nachweis von bösartigen Veränderungen in der Brust, bevor sie als Knoten oder Verhärtung tastbar sind. Die Mammographie kann das Auftreten von Brustkrebs nicht vermeiden; sie wird zur möglichst frühzeitigen Brustkrebserkennung eingesetzt, da diese Erkrankung im frühen Erkrankungsstadium viel besser behandelt werden kann. Um die Qualität und somit die Erkennungsrate von Brustkrebs zu erhöhen, erfolgt bei allen Mammographien eine unabhängige zweite Befundung durch einen zweiten Radiologen (= Doppelbefundung).

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MRT:

Die MRT (Magnetresonanztomographie) ist in der Brustgesundheitsdiagnostik eine Zusatzmethode von stetig zunehmender Bedeutung. Eingesetzt wird sie beispielsweise bei einem Knoten der Brust, der sich mittels Ultraschall und Mammographie nicht ausreichend beurteilen lässt. Die MR-Mammographie ist noch kein Ersatz für die Früherkennung von Brustkrebs durch die jährliche Mammographie-Untersuchung, außer in jenen Fällen, in denen die Patientin ein außerordentlich dichtes Brustgewebe hat und die normale Mammographie daher in ihrer Aussagekraft stark eingeschränkt ist. In solchen Fällen obliegt die Entscheidung, eine MR-Mammographie durchzuführen, bei der Patientin und dem behandelnden Arzt.
Mit der MR-Mammographie können zudem Komplikationen nach Brustimplantaten (Ruptur des Implantats etc.) diagnostiziert werden. Meist wird der Einsatz von Kontrastmitteln (Gadolinium) zur Differenzierung zwischen gesundem und krankem Gewebe benötigt.

Eingriffe

Eingriffe: Drainage und Schmerzbehandlung

  • Drainage: Die ultraschallgezielte Einbringung eines dünnen Katheters durch eine dünne Nadel erlaubt die schonende Ableitung krankhafter Flüssigkeitsansammlungen in Lokalanästhesie, etwa wenn diese Flüssigkeitsansammlungen durch Medikamente nicht ausreichend behandelbar sind.
  • Schmerzbehandlung: ultraschallgezielte perineurale (d.h. „um die Nervenfaser herum“) Infiltrationen zur Behandlung von Schmerzen aufgrund von Bandscheibenvorfällen, Abnützungserscheinungen, Impingementsyndromen (= schmerzhafte Bewegungseinschränkungen z.B. der Schulter) und nach Verletzungen oder Operationen.

Eingriffe: Biopsie und präoperative Markierung

Für Patientinnen mit unklaren brustdiagnostischen Ergebnissen wird Folgendes angeboten: sonographisch gezielte oder lokalanästhetische Gewebeentnahme (Biopsie) während der MR-Mammographie, womit stärker belastende operative Eingriffe in Narkose vermieden werden können; beziehungsweise Markierung eines Knotens zur brusterhaltenden, gewebeschonenden Entfernung mit einem Drahthaken.